Nach Kopernikus, Darwin und Freud liefert die Künstliche Intelligenz die vierte historische Kränkung unseres menschlichen Egos. Diesmal verlieren wir nicht nur unseren Platz im Kosmos oder in der Biologie, sondern unser Monopol auf den Intellekt. Wenn die KI uns kognitiv überholt, stellt sich unweigerlich die Frage, was am Ende eigentlich noch von uns bleibt.
Wenn die KI uns kognitiv überholt, stellt sich unweigerlich die Frage, was am Ende eigentlich noch von uns bleibt.
Die Digitalisierung und digitale Transformation sind weitaus mehr als nur der Kauf neuer Technologien. Unternehmen müssen ihre Arbeitsprozesse und ihre Art zu arbeiten grundlegend überdenken. Starre Hierarchien, veraltete Führungsstile und Silodenken behindern diese Transformation.
Die digitale Transformation erfordert daher eine neue Denkweise und eine Kultur des ständigen Wandels. Unternehmen müssen lernen, flexibel zu sein, um schnell auf Veränderungen reagieren zu können. Sie müssen ihre Mitarbeiter ermutigen, neue Ideen einzubringen, und sich von der Vorstellung verabschieden, dass nur Führungskräfte die Antworten haben.
Darüber hinaus ist die Zusammenarbeit über Abteilungsgrenzen hinweg unerlässlich, um die Vorteile der Digitalisierung voll auszuschöpfen. Silo- und Bereichsdenken sollten vermieden werden, damit Informationen frei fließen und echte Innovationen entstehen können.
Digitalisierung ist mehr als nur Technik: KI, IT und Automatisierung allein lösen keine organisatorischen Probleme.
Als Singularität bezeichnet man den Moment, an dem die KI der menschlichen Intelligenz ebenbürtig ist und beginnt, uns zu überflügeln. Laut Tech-Größen wie OpenAI-Chef Sam Altman haben wir diesen Moment letzte Woche erreicht.
Ist das nur Marketing-Gerede, um den Firmenwert zu erhöhen? Oder ist es tatsächlich wahr? Und wenn ja: Woran werden wir erkennen, dass dieser Moment erreicht ist?
Die Roboterrevolution nimmt gerade richtig Fahrt auf.
Im Globalen Süden – zum Beispiel in Indien – filmen tausende Menschen ihre Handbewegungen bei der Arbeit. Aus diesen Aufnahmen entstehen Trainingsdaten, mit denen humanoide Roboter lernen: greifen, falten, sortieren, montieren – kurz: die Bewegungen der menschlichen Hand nachzuahmen.
Während Sprachmodelle wie ChatGPT & Co. auf Milliarden von Texten trainiert wurden, fehlt der verkörperten KI noch immer das Wichtigste: Daten aus der realen Welt. Genau diese werden jetzt in großem Maßstab gesammelt.
Amazon plant in den nächsten Jahren rund 600.000 Jobs durch Robotik zu automatisieren. Das wirft eine fundamentale ethische Frage auf. Wo endet diese Entwicklung und ab wann kippt das System? Wenn selbst die Konsumentenseite irgendwann nicht mehr gebraucht wird, gerät der Kern unseres Wirtschaftsmodells ins Wanken.
Die Automatisierung bei Amazon zeigt die Tech-Trends auf. Aber was passiert, wenn die Kunden sich selbst abschaffen oder durch KI ersetzt werden? Dieser Cartoon befasst sich genau mit diesem Szenario, in dem der Mensch nur noch ein Datensatz ist.
Der Cartoon zur ethischen Frage: Wo bleibt der Kunde, wenn Roboter alles übernehmen?